Naturheilpraxis

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Was ist Krankheit?

"Krankheit ist kein Zufall - Gesundheit aber auch nicht!"

Seit fast 30 Jahren übe ich den Beruf des Heilpraktikers aus. In diesem Zeitraum konnte ich vielen Patienten helfen gesund zu werden, oder ihre Leiden lindern.
Die tiefgreifendsten und dauerhaftesten Erfolge hatte ich immer dann, wenn die Patienten Verständnis für die Ursachen Ihrer Krankheit hatten, also aufgeklärt und wissend waren.
Deshalb steht die Gesundheitsberatung bei mir an erster Stelle jeder Therapie.

Was erfahren Sie auf dieser Seite?

Die meisten Bücher klären über verschiedenen Krankheiten und deren naturheilkundliche Therapien auf. Es werden auch die entsprechenden Therapien vorgestellt.
Nach meiner Erkenntnisdies zwar hilfreich sein, aber es reicht nicht aus, seine Krankheit (Diagnose) und die unterschiedlichsten Therapiemöglichkeiten zu kennen.
Nur wer weiß, wie eine Krankheit entsteht, kann diese auch behandeln und gesund werden.
Dieses Wissen sollte für Therapeuten selbstverständlich sein, wird aber in der Minutentaktpraxis viel zu wenig berücksichtigt.
Um so mehr ist es notwendig, dass man selbst die Hintergründe für seine Krankheit kennt und diese in Selbstverantwortung vermeidet.
Wir müssen verstehen lernen, dass die Krankheit in uns selbst entsteht und die Ursachen dafür kennenlernen. Erst dann können wir diese vermeiden
Erst dann können wir wieder gesund werden und notwendige Therapien wirken.

Albert Schweitzer (DIREKT) formulierte das so: „Die schönsten Erfolge haben wir Therapeuten immer dann, wenn es uns gelingt, den inneren Arzt des Patienten, an die Arbeit zu schicken!“

Was ist Krankheit?
Gefunden bei: Gesundheitsberichterstattung des Bundes am 21.04.2013
„Krankheit ist definiert als Störung des körperlichen, seelischen und sozialen Wohlbefindens. Bei der Abgrenzung der Krankheit von Gesundheit ist eine bestimmte, aus einer Vielzahl von Beobachtungen mithilfe statistischer Methoden gewonnene Schwankungsbreite zu berücksichtigen, innerhalb derer der Betroffene noch als gesund angesehen wird.
Bei der Beschreibung einer Krankheit muss zwischen ihren Ursachen (Krankheitsursache) und ihren sichtbaren Anzeichen (Symptomen) unterschieden werden.
Außerdem können sich unterschiedliche Verläufe zeigen: Eine akute Krankheit setzt plötzlich und heftig ein. Eine chronische Krankheit (Malum) beginnt langsam und verläuft schleichend. Manche Krankheiten verlaufen in Schüben, d.h., es wechseln sich Phasen der Besserung mit Phasen der Verschlechterung (Exazerbationen) ab, oder sie treten nach scheinbarer Ausheilung erneut auf (Rezidiv). Die Feststellung einer Krankheit (Diagnose) beruht auf der Erhebung der Krankengeschichte (Anamnese) sowie der Untersuchung des Betroffenen mit Auswertung der geschilderten und festgestellten Symptome. Die erhobene Diagnose dient der Festlegung einer evtl. notwendigen Behandlung, der Voraussage über den Verlauf der Krankheit (Prognose) und Maßnahmen der Krankheitsverhütung (Prävention).“
(Quelle: Der Gesundheits-Brockhaus, F.A. Brockhaus GmbH, Leipzig - Mannheim)

Das kranke Mädchen (Den syge pige) von Michael Ancher, 1882

Über mich:
Jahrgang 1947
Berufserfahrung seit 1984
Referent für Heilpraktikerfachfortbildung bei namhaften Herstellern naturheilkundlicher Präparate.
10 Jahr Studienleiter und Dozent bei einer Heilpraktikerfachschule.
Qualifiziert für Sauerstofftherapien, Pflanzenheilkunde, Homöopathie, ausleitenede Therapien.
Langjährige Erfahrung in der Behandlung von: Chronischen Erkrankungen, besonders im Sinne der psychosomatischen Regulationsstörung, Rheumatischer Formenkreis und Krankheiten des Bewegungsapparates und der Wirbelsäule, Allergien, Hauterkrankungen, Schmerzen und neuralgischen Erkrankungen, geriatrische Regenerationstherapien und Aufbaukuren.

Anmerkung:
In dieser Definition der Krankheit steht: Bei der Beschreibung einer Krankheit muss zwischen ihren Ursachen (Krankheitsursache) und ihren sichtbaren Anzeichen (Symptomen) unterschieden werden.

Aber wird heutzutage noch nach einer Ursache geforscht?
Es werden Laborparameter bestimmt, Ultraschall angewendet oder eine Vielzahl von weiteren Diagnoseverfahren eingesetzt.
Letztlich sucht man also nach einer Diagnose - also nach der abrechnungsfähigen Beschreibung darüber, was man hat - aber es wird selten nach den Ursachen geforscht. Findet man keine krankhaften Befunde, wird man allzuleicht als Hypochonder eingestuft.

Aus dem Lateinischen stammt dieser Satz: „Cessante causa cessat effectus!“ Übersetzt so viel wie: "Fällt die Ursache fort, entfällt auch die Wirkung.“

Einen völlig anderen Ansatz findet man bei Dr. Reckeweg.
Dr. Reckeweg ist der Begründer der Homotoxinlehre von den Krankheiten.
In seinem Buch „Homoeopathika Antihomotoxica“ definiert Dr. Reckweg Krankheit folgendermaßen:
„Alle jene Vorgänge, die wir als Krankheit bezeichnen, sind Ausdruck der biologisch zweckmäßigen Abwehrmaßnahmen gegen exogene und endogene Homotoxine, oder stellen den biologisch zweckmäßigen Versuch der Organismus dar, erlittene Homotoxinschädigungen auszukompensieren, um das Leben so lange wie möglich zu erhalten.“ Dr. Hans-Heinrich Reckeweg

Danach ist Krankheit also eine „biologische Zeckmäßigkeit", die lebenserhaltend ist.

Um diese Definition zu verstehen, muss man wissen, was die von Reckeweg angeführten Homotoxine sind. Übersetzen kan man diesen Begriff mit Menschengifte. Giftstoffe also, die von außen (exogen) in unseren Körper eindringen und solchen, die in unserem Körper selbst entstehen (endogen).

Beispiele für exogene Homotoxine:
Bakterien, Viren, Pilze, Pollen, Umweltgifte, ungesunde Ernährung und Bewegungsmangel.

Aber auch ständiger Stress oder unglückliche Lebensumstände sind exogene Homotoxine, die uns krank machen können.
Hier möchte ich auf das Buch Krankheit als Weg von Detlefsen und Dahlke verweisen.


Klappentext des Buches:

DEN SINN VON KRANKHEIT ERKENNEN
Alle Krankheitssymptome haben einen tieferen Sinn für unser Leben: Sie übermitteln uns wertvolle Botschaften aus der Psyche. Der Psychologe Thorwald Dethlefsen und der Mediziner Ruediger Dahlke helfen uns, die Bedeutung von Krankheit zu begreifen. Sie zeigen, was Infektionen, Kopfschmerzen, Unfälle, Herz- und Magenschmerzen, aber auch was große, noch immer tabuisierte Leiden wie Krebs und Aids uns sagen wollen.
Wer die eigenen Krankheitsbilder versteht, findet einen neuen, besseren Weg zu sich selbst.




Beispiele für endogene Homotoxine:
Medizinisch werden folgende endogene Krankheitsursachen benannt:

  • die Geschlechtsdisposition,

  • genetische Faktoren, d.h. die Eigenschaften, die man von Mutter und Vater geerbt hat einschließlich der Konstitution und eventueller Gendefekte bzw. Erbkrankheit,

  • die Disposition durch primäre Erkrankungen und

  • das Lebensalter.


Sicher sind diese Krankheitsursachen von uns nicht direkt beeinflussbar.
Beeinflussen können wir aber, ob und wann die dadurch entstehenden Krankheiten ausbrechen und in welchem Umfang sie unser Leben beeinflussen.
Nehmen wir zum Beispiel die ererbte Konstitution einen Diabetes Typ II (Alterszuckerkrankheit) zu entwickeln.
Exogene Homotoxine wie Übergewicht und Bewegungsmangel führen sicher frühzeitig zum Ausbruch dieser Erkrankung.
Ein weiteres Beispiel wäre duch das Rauchen verurschte Blutgefäßerkrankungen (Arteriosklerose), Herzerkrankungen (Koronarsklerose) und für weitere durch die Konstitution bedingte Krankheiten.

Fazit:
Krankheiten entwickeln sich durch zahlreiche, von außen und innen auf den Organismus wirkende Gifte, die materiell aber auch inmateriell sein können.
Wann, wie schwer und ob diese zu einer Erkrankung führen, haben wir weitgehend selbst in der Hand.

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